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GIALLO Da ich derzeit meine Forschung am Giallo fortsetze, sind hier derzeit leider keine Materialien verfügbar. Genrehybridität des Giallo und italienische 'Vergangenheitsbewältigung': Der
Giallo wird zumeist als
Genrehybrid aus Horrorfilm und Thriller theoretisiert. Diskutiert wird
das
Genre als Gleichzeitigkeit zweier getrennt analysierter Dimensionen
– Ästhetik des Horrorfilms, Narration eines Thrillers
– oder als sich
abwechselnde, distinkte, genretypische set-pieces. Hybridität als Austausch bleibt dadurch
jedoch unberücksichtigt. Die Analyse der Genrehybridität als gegenseitige
Einflussnahme der hybridisierten Genres erlaubt hingegen eine genrehistorische
und kulturwissenschaftiche Perspektivierung der Konventionen, Ambivalenzen und
strukturellen Leerstellen des Genres im Prozess der populärkulturellen
Verarbeitung der faschistischen Vergangenheit in Italien. Siehe hierzu die
Skizze dieser Unternehmung, Genretheorie und Genregeschichtsschreibung kulturwissenschaftlich produktiv zu machen,
im Kapitel „Ermittlungen über die Rückkehr des Verdrängten: die historische
Signifikanz der Genrehybridität des giallo“ meiner Masterarbeit Italienischer Faschismus und deutscher Nationalsozialismus im italienischen Genrefilm.
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