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Seit dem Wintersemester 2007/08 habe ich folgende Tutorien am Institut
für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der Universität
zu Köln angeboten:
Einführung in die Medienanalyse II: Mosaic Media Culture (SS 09, mit Melitta Rusch) Allgemeine theoretische Grundlagen der Medienkulturwissenschaft (WS 08/09)Einführung in die Medienanalyse (SS 08) Der Phantastische Film (WS 07/08) Einführung in die Medienanalyse II: Mosaic Media Culture (SS 09, mit Melitta Rusch) In diesem Tutorium erstreben wir nicht nur den reinen Erkenntnisgewinn und die Übung in wissenschaftlichen Praktiken, sondern vor allem auch Spaß an und mit der Wissenschaft. Themenvorschläge sind willkommen und werden berücksichtigt, wenn wir in der konstituierenden Sitzung gemeinsam den Semesterplan aushandeln werden. Geplant für dieses abwechslungsreiche Themenpanoptikum ist unter anderem: Comics & Semiotik, Ego-Shooter, Virtuelle Realitäten & Fiktionalität, Graffiti, Pin-Ups & Blickparadigmen, South Park & Komik, Kleidung: die Jeans, Fotografie und Kunst. SITZUNGS-PLAN als PDF Allgemeine theoretische Grundlagen der Medienkulturwissenschaft (WS 08/09) Im Studium sowohl der Theater, Film- und Fernseh- als auch der Medien- und natürlich auch der Medienkultur-Wissenschaft begegnen einem immerzu grundlegende Theorein wie der Marxismus, der Strukturalismus, die Psychoanalyse, die Systemtheorie – diese Liste ließe sich beliebig fortführen. In der Fachliteratur, jedoch nicht minder in Vorlesungen und Vorträgen wird oft nicht explizit auf die zugrunde liegende Theorie hingewiesen, sondern oft nur durch Schlag- bzw. spezielle Fachworte und prominente stellvertretende Namen darauf verwiesen oder diese lässt sich gar nur aus Argumentationsmustern oder der Art der Textgestaltung/-organisation ablesen. Fast ausnahmslos kommt dabei eine ausführliche Vorstellung der einzelnen Theorien zu kurz. Da diese jedoch für das Studium unerlässlich sind, wollen wir sie im Tutorium gemeinsam erarbeiten, ihre historischen Kontexte und Genealogien beleuchten und die wichtigsten Konzepte diskutieren – soweit es sich im Rahmen eines einzelnen Tutoriums realisieren lässt. SITZUNGS-PLAN als PDF Einführung in die Medienanalyse (SS 08) Im Tutorium wollen wir zuerst Grundbegriffe zur Analyse audiovisueller Medien erarbeiten und deren Anwendung an Beispielen so intensiv durchspielen, dass sie zum selbstverständlichen Handwerkszeug werden, da sie jeder ernsthaften Analyse vorausgehen müssen. Um dies weiter zu trainieren, wollen wir uns in einzelne Theorien und Konzepte einarbeiten, indem wir uns der oft propagierten aber selten praktizierten Methode verschreiben: „Mit Medien [über Medien] nachdenken.“ Das heißt: Wir wollen möglichst viele Beispiele benutzen, um Diskussionen zu erschließen und zu nähren. Dadurch wollen wir uns auch intensiv darin üben, mediale Texte nicht nur zu rezipieren sondern zugleich diese auch bewusst zu lesen und kritisch zu überdenken. Des Weiteren wird dadurch, dass wir Beispiele als Stichwortgeber/ Inspirationsquellen nutzen, das Pensum an zu erbringender Lektüre wissenschaftlicher Texte beträchtlich reduziert. Exemplarisch greifen wir dafür spezielle, größtenteils transmediale und intermediale Phänomene und Theorien auf, die durch Kuriosität und Exotik unser besonderes Interesse locken und sich zur Abstraktion auf umfassendere theoretische Feldern anbieten. Das Tutorium dient damit immer dem generellen Ideal einerseits der Klärung und Vertiefung basaler Begriffe, Konzepte und Theorien wie andererseits dem Training in der Er-, Be- und Ver-Arbeitung von wissenschaftlichen Texten, der Analyse und Diskussion medialer Texte [Film, Bilder, …] und des selbstbewussten und eigenständigen Argumentierens. SITZUNGS-PLAN als PDF Der Phantastische Film & "Wir gehen ins Kino und reden darüber“ – Tutorium zur Steigerung der Medienkompetenz Film/ Kino (WS 07/08) Zu den Tutorien „Der Phantastische Film“ und „„Wir gehen ins Kino und reden darüber“ – Tutorium zur Steigerung der Medienkompetenz Film/ Kino“, die beide im Wintersemester 2007/08 stattfanden, liegen leider keine Materialien mehr vor. Das erste war begleitend zum Seminar von Arno Meteling und gekoppelt an den Workshop im gleichen Semester, das zweite war in Titel und Inhalt von Professor Elmar Buck bestimmt. |
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